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No 11 Hilden-Orsoy

Heute Morgen konnte ich mit Kirsten, Michael und Finn noch einmal gemütlich Frühstücken und anschliessen, nach einer herzlichen Verabschiedung, bei kühlen 15 Grad hatte ich Hilden Richtung Norden verlassen. Die heutige Strecke wird wiederum recht kurz ausfallen, denn in Orsoy bei Rheinberg habe ich mich mit Thomas und Gaby Sommer verabredet. Der ehemalige Arbeitskollege und Donnerstags-Trainingspartner macht zusammen mit seiner Frau eine Woche Urlaub in Orsoy.
So fuhr ich also Richtung Norden und überliess das Navigieren meinem Navi, denn auf der Karte war dieser Geländeteil, gerade nicht mehr drauf. Es ging via Unterbach, Erkrath Richtung Ratingen. Nach Erkrath wurde es hügelig und das Navi lotste mich in einen Waldweg. Dieser führte steil nach unten, so dass das Hinterrad nur noch auf dem Boden schleifte und ich mit der Vorderbremse extrem aufpassen musste, dass ich keinen Looping vollführte. Die schweren Packtaschen hielten mich zum Glück am Boden. Der Weg wurde immer schmaler, aus dem Weg wurde ein Pfad, aus dem Pfad ein Singletrail. Meine Packtaschen schleiften links und rechts am hohen Gras und ich befürchtete plötzlich nicht mehr weiter zu kommen. Da öffnete sich das Gelände wieder und ich stand vor einem kleinen, wunderschönen See mit diversen Enten. Dieser See liegt in einem kleinen Tal, ich musste auf die gegenüberliegende Seeseite, dem Ufer entlang radeln und dann begann alles wieder in umgekehrter Reihenfolge. Singletrail mit viel Gras, Pfad, Weg und dann steil hinauf. Das Hinterrad drehte auf dem losen Untergrund durch und so musste ich absteigen und das schwere Rad schieben. Mit etwas Glück fand ich einen Weg welcher zu einem Bauernhaus führte und von dort gelangte ich in ein Aussenquartier der Stadt Ratingen. Es war immer noch sehr kühl und an ein Ausziehen des Wind-Stoppers oder der Beinlinge war nicht zu denken. Nach Ratingen fuhr ich durch weitere Wälder, alles Naturschutzgebiete, diese waren zum Glück nicht mehr so hügelig und das Fahren auf den Waldwegen sehr angenehm. Schon bald fuhr ich in Duisburg ein und kämpfte mich entlang von viel Verkehr, Hafenanlagen und Industrie zurück an und über den Rhein. Von hier aus waren es nur noch rund zehn Kilometer bis nach Orsoy. Das Wetter ist bewölkt, es weht ein leichter Wind und so sind die Temperaturen um vierzehn Uhr noch nicht höher wie neunzehn Grad.

Ein paar Zahlen:
54.1 km gefahren
Leicht bewölkt, frisch
15°C min. Temp
23°C max. Temp
18°C durchsch. Temp
288 m positive Höhendifferenz
312 m negative Höhendifferenz
15.6 km/h durchsch. Fahrgeschwindigkeit
41.1 km/h max. Fahrgeschwindigkeit

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Michael & Rebecca (Mittwoch, 03 Juli 2019 17:23)

    Wir sind erleichtert, dass Du dieses "Navi-Abenteuer" unfallfrei überstanden hast.

    Nachdem auch Du bereits auf eine schöne Filmkarriere zurückblicken kannst, war das Beobachten von Katja Riemann sicher ein besonderes Erlebnis.

    Weiterhin alles Gute und "häb Sorg zu Dir"!


  • #2

    Chrige u Thomas (Mittwoch, 03 Juli 2019 21:34)

    Hallo Martin am 13. April wo mir in Duisburg agleit hi mit em Schiff isches 1grad plus gsi u het grad hurti gschneit. Da isches de bi dir scho chli agnähmer gsi. Liebe gruess us em Gürbetau