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#24 Von Györ nach Bratislava

Heute Morgen als ich in Györ los bin hat es pünktlich zu meiner Abfahrt begonnen zu regnen. So musste ich die 18 Kilometer aus der Stadt zurück in die Slowakei auf den Donau Damm, unter Regen zurück legen.
Auf dem Donau Damm hat es aufgehört zu regnen und ich konnte mich dem Regeschutz entledigen. Kaum war der Regen weg kam jedoch ein starker Nordwind auf. Wer auf der Karte nachschaut, Tschumi fährt Richtung nord-nord-west, Wind kommt aus Nord, Treffer. Die Wetter-App offenbart, dass der Wind mit guten 30 km/h bläst und so fühlte es sich auch an. Ich musste die Gänge runter schalten und kämpfte mich mit 10 - 15 km/h vorwärts, langsam aber stetig. Wo gestern Kiesbett als Strasse war, hatte es heute einen wunderschön geteerten Dammweg. Dieser Dammweg war für die nächsten rund 60 Kilometer die höchste Krete und immer geradeaus. Links die Donau und rechts tiefer liegendes Schilfgebiet oder bewirtschaftete Felder. Somit war ich das Poulet im Umzug und ständig dem Wind von 12 Uhr ausgesetzt. Interessant war, dass in meine Richtung keine weiteren Fahrradfahrer unterwegs waren und nur ab und zu aus der Gegenrichtung vereinzelte auftauchten. So schnell wie diese mit dem Wind kamen, so schnell sah ich sie auch nicht mehr in meinem Rückspiegel. Sie hatten alle so ein Lächeln im Gesicht...
Ich dachte gestern das gibt heute eine lockere Fahrt nach Bratislava. Bei der EINZIGEN Wirtschaft auf dem ganzen Weg, es war beim Fährübergang bei Kyselica, buchte ich mir via Internet für die nächsten zwei Nächte in Bratislava ein Zimmer auf dem fest vor Anker liegenden Hotelschiff „Gracia“. Das hat mir wieder Motivation für die restlichen 30 Kilometer bis Bratislava gegeben.
Wenn ich jetzt 21:00 Uhr rausschaue habe ich das Gefühl es sei windstill...

 

Ein paar Zahlen:
81.3 km gefahren
regen, später Aufhellungen, sehr starker Wind (30km/h) von vorne
17°C min. Temp
35°C max. Temp
22°C durchsch. Temp
78 m positive Höhendifferenz
60 m negative Höhendifferenz
13.7 km/h durchsch. Fahrgeschwindigkeit
26.3 km/h max. Fahrgeschwindigkeit

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Franz und Elisabeth (Montag, 23 Juli 2018 22:12)

    U ja ds Fändli geit tatsàchlich i die fauschi Richtig���
    Bös gäu�

  • #2

    Chrige u Thomas (Dienstag, 24 Juli 2018 09:09)

    Gniess diner zwe freie Tage. Hesch se wahrlich verdient. Liebe gruess

  • #3

    michael.werlitz@werlitz.ch (Mittwoch, 25 Juli 2018)

    Salü Mänu

    Ich wünsche dir noch einen erholsamen und entspannenden freien Tag auf diesem tollen Hotelschiff. ;-))

    Nachdem ich deinen Blog gelesen hatte, habe ich deine Website besucht - da gibt es später sicher viel zu erzählen. Wenn ihr uns mal nach deiner Rückkehr am Bielersee besuchen wollt, freuen wir uns jetzt schon!

    Rebecca und ich haben vor ein paar Tagen unsere ehemalige Firmenwebsite www.werlitz.ch total umgewandelt. Jetzt sind wir auch nach Aussen pensioniert.

    Wir freuen uns auf ein Wiedersehen
    Michael & Rebecca

  • #4

    Fränzi (Donnerstag, 02 August 2018 12:49)

    Gäu, isch scho ä Seich, wenn dr Wind genau vo dört chunnt, wo mä häre wott ;-))) Geit üs aube nid besser .... Ganz liebi Grüess!