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#20 Von Székesfehérvár nach Budapest

Heute Donnerstag, 19.07.2018 ging die Tour von Székesfehérvár über Pakozd - dem Velencer See entlang - Baracska - Richtung Erd. Von Erd an hinein ins Getümmel der grossen Stadt Budapest.
Ich muss meine Aussage betreffend Radwege langsam revidieren, denn
die ersten 25 Kilometer von Székesfehérvár bis Velence konnte ich alles auf Radwege oder Nebenstrassen Richtung Nordosten Fahren. Auch heute Morgen blies der Wind wieder steif aus Norden, so dass ich doch kräftig in die Pedale treten musste. Von Velence an waren die Radwege fertig und ich musste auf der Nr. 7 gegen den Wind und die LKW’s ankämpfen. Ich hatte wohlweislich mein gelbes, leuchtendes Trikot angezogen, so war ich zusätzlich zu meinen Packtaschen schon von weitem sichtbar.
Bei Erd fing die Stadt an. Auch hier mehrheitlich Fahrradstreifen oder -wege. Zwischendurch musste ich aber auch die breite Strasse mit dem enormen Verkehr als letzte Variante wählen. Alles hat geklappt und ich bin am frühen Nachmittag in Budapest angekommen. Auf Booking.com ein Zimmer gebucht, etwa drei Kilometer durch heftigen Verkehr nach Buda gefahren. Dort angekommen, ou sorry es hat eine Überschneidung der Buchung gegeben, wir sind komplett. Ja bravo! Wir können ihnen ein Zimmer in unserem zweiten Haus als Alternative anbieten, das liegt in Pest. Noch einmal bravo, von da komme ich gerade. OK ich bin auf den Deal eingegangen, Navi neu justiert (was würde man ohne diese Dinger machen) und auf die Andere Seite der Donau geradelt. In der Zwischenzeit hatte ich auch herausgefunden wo man besser bei rot wartet und wo alle bei rot fahren.
Jedenfalls hat es mit dem Zimmer, es ist eine Zweizimmerwohnung in einem Wohnblock, geklappt. Es nennt sich DND Aparments, was DND heisst habe ich immer noch nicht herausgefunden, ist aber vermutlich so was wie airbnb?
Radlerkleider gewaschen, geduscht, umgezogen und ab ins Getümmel von Budapest.

 

Ein paar Zahlen:
77.91 km gefahren
bewölkt, sehr stürmischer Wind
20°C min. Temp
32°C max. Temp
24°C durchsch. Temp
296 m positive Höhendifferenz
336 m negative Höhendifferenz
17 km/h durchsch. Fahrgeschwindigkeit
40.7 km/h max. Fahrgeschwindigkeit

Bis Budapest total 1319 Kilometer

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Margaretha (Donnerstag, 19 Juli 2018 23:30)

    Alle Achtung, da hast Du aber brav geradelt gegen den Wind. Jeden Tag neue Erfahrungen erleben, das ist eben das grosse Erlebnis mit dem Velo. Ist Budapest eine Reise wert? Einen erlebnisreichen neuen Tag wünsche ich Dir.

  • #2

    Wenger Elisabeth und Franz (Freitag, 20 Juli 2018 08:34)

    Ja ist immer ein komisches Gefühl mit dem Fahrrad in soviel Verkehr zu radeln. Haben wir ebenfalls in Wien erlebt, und da war der Verkehr noch
    um einiges weniger hektisch. Nun kannst du dich grosszügig verhalten in der grossen Wohnung. �. Da hätte Theres auch gut Platz. �. !!!!! Die Föteli sind super. Besonder gefallen haben mir die Töggeli am Strassenrand. Aber auch die andern sind�. Schöner Aufentalt in Budapest soll eine schöne Stadt sein.


  • #3

    MICHAEL WERLITZ (Freitag, 20 Juli 2018 13:56)

    Salut Mänu

    Margrit hat mir gestern zum Geburtstag gratuliert und mir einen Link zu Deiner Web-Site und dem Blog geschickt. SUPER!
    Ich freue mich sehr, Deine weitere Reise verfolgen zu können und drücke Dir beide Daumen und wie bei den Fliegern "Hals- und Beinbruch" - aber bitte nicht wörtlich nehmen - dafür wie bei den Truckern "Keep the sunny side up and the greasy side down"
    Liebe Grüsse vom Bielersee Michael & Rebecca

  • #4

    Mänu (Freitag, 20 Juli 2018 16:19)

    Hallo Michael, es gibt leider keine Funktion "Antworten" im Blog und deine E-Mailadresse habe ich auch nicht.
    Danke für deinen Eintrag, es hat mich sehr gefreut nach so vielen Jahren etwas von dir zu hören. Ja i probiere gäng gnue Gripp a Bode zbringe u drbii dr Pneu nid la düre zdräie...
    Liebi Grüess o ad Rebecca
    Mänu